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Verarbeitung

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Veladzic & CO KG Verarbeitung

Es ist wichtig, dass während der Verarbeitung und der Trocknungsphase die Umgebungs-, Untergrund- und Materialtemperatur mindestens + 5 °C beträgt, um eine ordnungsgemäße Abbindung und Trocknung sicherzustellen. Bei der Verarbeitung von Capatect SI-Putzen beträgt die Mindesttemperatur + 7 °C. Es muss sichergestellt sein, dass Regen, Nebel, Sonneneinstrahlung und Wind die Trocknung und Erhärtung nicht beeinflussen.  Es dürfen stets nur in sich geschlossene Systeme verarbeitet werden. Mischsysteme mit Komponenten anderer Fabrikate sind nicht zulässig. Sie beinhalten ein Schadensrisiko und verwirken die Herstellergewährleistung.

Folgende Voraussetzungen sind für die werkstoffgerechte und fachlich einwandfreie Verarbeitung erforderlich:

  • Untergrund-Vorbereitung

Zum Gelingen eines Wärmedämm-Verbundsystems ist es maßgeblich, eine gründliche, dem jeweiligen Zustand und der Art des Untergrundes angepasste, Untergrund-Vorbereitung durchzuführen.

  • Sockelschienen-Montage

Bei rückspringenden Sockel erfolgt der untere Abschluss durch Verwendung von Capatect Sockelschienen. Die Schienenstöße sind mit den Verbindungsstücken des Capatect Montage Sets bzw. mit Capatect Sockelschienen-Verbinder variabel zu verbinden. Keinesfalls dürfen die Schienen überlappend montiert werden. Die Befestigung ist im Abstand von ca. 25 cm mit den Capatect Montage-Schlagschrauben vorzunehmen. Zur Verhinderung der Rissbildung im Sockelbereich der Sockelschienen wird das Capatect Sockelschienen-Aufsteckprofil  auf die Sockelschienen aufgesteckt.

  • Dämmplattenzuschnitt

Dämmplatten werden mit unterschiedlichen Werkzeugen auf das benötigte Maß zugeschnitten. In diesem Sinne werden folgende Geräte verwendet: Heißdraht-Schneidegeräten, EPS-Handschneidegerät, Mineralfaserschneidegerät und Hanffaserschneidegerät.

  • Dämmplatten-Verklebung

Die Verklebung von Capatect Polystyrol-Fassadendämmplatten bzw. Capatect Dalmatiner Fassadendämmplatten erfolgt mit Capatect TOP-FIX Kleber, Capatect Klebe- u. Spachtelmasse 190 und 190 grob bzw. mit einem, dem Anwendungszweck zugeordneten und empfohlenen Kleber (z.B. Capatect VWS Kleber 160). Die Capatect Mineralfaser-, Mineralwolle-Lamellenstreifen- und Hanffaserdämmplatten werden mit Capatect TOP-FIX Kleber, Capatect Haftmörtel fein oder Haftmörtel grob verklebt.

Der Kleberauftrag muss bei üblichen Untergründen in der sogenannten „Randwulst-Punkt Methode“ erfolgen, d. h. es gibt randumlaufend einen ca. 6 cm breiten Streifen und plattenmittig drei handtellergroße Batzen. Die Kleberauftragsmenge und die Steg-Höhe sind, den Untergrundtoleranzen entsprechend, so zu variieren, dass mindestens 40 % Klebekontaktfläche auf Dämmplatte und Wandbildner erreicht werden. Die Platzierung des Kleberwulstes muss möglichst nahe am Plattenrand erfolgen, um eine sichere Fixierung der Dämmplattenränder am Untergrund zu gewährleisten. Durch die händische aber auch maschinelle Verarbeitungsweise ist es nicht möglich, dass die Klebebereiche im Bereich der Plattenkanten lückenlos aneinanderstoßen. In erster Linie ist sicherzustellen, dass kein Kleber zwischen die Plattenstöße gelangt. Bei einer maschinellen Auftragsweise wird ein umlaufender Kleberwulst möglichst nahe am Plattenrand aufgetragen. In der Plattenfläche erfolgt der Kleberauftrag in einer Zick-Zack-Linie.

Die Dämmplattenverklebung hat immer im Verband mit senkrecht versetzten Stoßfugen zu erfolgen. Bei Plattenzuschnitten ist entsprechend zu variieren. Kreuzfugen sind nicht zulässig. An durchlaufenden Rissen oder Fugen unter 5 mm (Plattenbauten, Skelettbau) dürfen keine Plattenstöße angeordnet werden. Hier ist eine Überlappung von mindestens 10 cm einzuhalten. Dämmplattenstöße dürfen nicht in die Kanten von Wandöffnungen übergehen, um Kerbrisse weitestgehend zu verhindern. Ein Stiefelschnitt wird auf Grund der langjährigen guten Erfahrung jedenfalls empfohlen.

  • Montageelemente

Montageelemente sind Einbauelemente zum Befestigen leichter und schwerer Lasten in WDVS. Beim Einbau ist auf die genaue Lage zu achten, um bei anschließender Montage der Aufbauten die Dämmschicht nicht zu zerstören.

  • Bewegungsfugen

Wärmedämm-Verbundsysteme benötigen bei durchgehenden Wandflächen keine eigenständigen Bewegungsfugen. Die vom Bauwerk vorgegebenen Bewegungsfugen müssen aber entsprechend übernommen werden.

  • Anschlüsse, Abschlüsse und Durchdringungen

Alle Anschlüsse an Fenstern, Türen und Attiken, alle Dachanschlüsse sowie alle, das WDVS durchdringende Bauteile (Blitzschutzanlagen, Regenrohre, Schalterdosen etc. und deren Befestigung) sind mit geeigneten Fenster- und Türabschlussprofilen oder vorkomprimierten, selbstrückstellenden Dichtbändern zu erreichen.

  • Verdübelung

Eine wesentliche Komponente bei WDVS stellt grundsätzlich die Verdübelung dar. Die Verdübelung hat die Aufgabe, dass der Dämmstoff in Ergänzung zur Verklebung sicher am Untergrund befestigt wird. Ausnahmen stellen hierbei PS-, Dalmatiner-Fassadendämmplatten und MF-Lamellenstreifen-Dämmplatten auf neuwertigen rotem Ziegel gemäß ÖNORM B 3200, Hohl- und Vollblocksteine gemäß ÖNORM B 3206 und Mantelbeton gemäß ÖNORM B 3350 aus zementgebundenen Holzspanbeton, Mantelbetonplatten ohne integrierter Zusatzdämmung gemäß ÖNORM B 3208 und zementgebundene Holzspan-Dämmplatten WS und WSD gemäß ÖNORM B 6022 dar. Dämmsysteme mit einer flächenbezogenen Masse > 30 kg/m2  und ab einer Gebäudebezugshöhe > 25 m benötigen auch auf den oben genannten Untergründen immer eine Verdübelung.

Grundsätzlich müssen die Dübel den Anforderungen der ÖNORM B 6124 entsprechen und eine Europäische Technische Zulassung (ETZ) besitzen. Der Dübel muss dem vorhandenen Untergrund, entsprechend den Nutzungskategorien gemäß ÖNORM B 6124, zugeordnet und dementsprechend geprüft sein.

  • Unterputz- Armierungsschicht

Wärmedämmplatten sind ehestmöglich nach deren Aufbringung mit armierten Unterputz zu überziehen. Erfolgt diese auf Polystyrol-Partikelschaumstoff nicht innerhalb von 2 Wochen, so sind die Wärmedämmplatten nochmals zu überschleifen. Der anfallende Schleifstaub ist zu entfernen. Der Unterputz muss vor dem Auftragen des Oberputzes abbinden und trocknen. Nasse und kaltfeuchte Witterung verlängert den Abbinde-Zeitraum. Für die Abbindung ist eine Standzeit von 1 Tag/mm Unterputz anzusetzen. Die Trocknungszeit ist abhängig von den Witterungsbedingungen.

  • Strukturputz

Die Aufbringung der Strukturputze unter + 5 °C, bei Capatect SI-Strukturputz unter + 7 °C (Bauwerks-, Material- und Lufttemperatur) sowie bei praller Sonne, Regen ohne Schutzmaßnahmen, Nebel bzw. Taupunktunterschreitung ist unzulässig. Diese Bedingungen dürfen auch mindestens zwei Tage nach erfolgtem Auftrag nicht unterschritten werden. NACHTFROST BEACHTEN! Bei der Wahl des

Farbtones ist darauf zu achten, dass der Hellbezugswert bei allen Strukturputzen bzw. Beschichtungen auf WDVS ≥ 25 sein muss (Capatect Verarbeitungsanleitung).

Allgemeine Hinweise der Verarbeitung

Zur Vermeidung von sichtbaren Ansätzen ist eine ausreichende Anzahl von Mitarbeitern auf jeder Gerüstlage einzusetzen. Nass-in-nass zügig durcharbeiten. Arbeitsunterbrechungen an durchgehenden Flächen vermeiden, immer in sich abgeschlossene Flächen bearbeiten. Es ist zu beachten, dass aufgrund des Saugverhaltens, Art und Struktur des Untergrundes sowie der einzelnen Beschichtungen, Umgebungseinflüsse und Lichtverhältnisse sowie durch Rohstoffschwankungen, geringfügig abweichende Farbwirkungen und feine Haarrisse möglich sind. Aus diesem Grund kann bei durchgefärbten mineralischen Oberputzen ein Egalisierungsanstrich notwendig sein. Ansprüche bzw. Reklamationen wegen Farbtonabweichungen, bedingt durch die genannten Ursachen, können nicht geltend gemacht werden. Die Putzschicht muss während der Trocknungs- bzw. Abbindephase vor schädlichen Witterungseinflüssen (direkte Sonneneinstrahlung, starker Wind, Regen) geschützt werden. Hierfür dient auch der Einsatz des Gerüstschutznetzes oder eine Abhängung durch Planen. Besonders in der kühlen Jahreszeit und bei hoher Luftfeuchtigkeit (z. B. Nebel) ist mit einer verzögerten Trocknung zu rechnen. Zur farbigen Gestaltung können Capatect Strukturputze mit Primasil Fassadenfarbe oder CarboSol Fassadenfarbe gestrichen werden. Die angegebenen Hellbezugswerte (Hellbezugswerte < 25 siehe Capatect „Darkside“) sind auch hierbei zu berücksichtigen. Der Erhärtungsvorgang von mineralischen Putzen, wie Capatect SI-Strukturputz und MK-Strukturputz, ist eine chemische Reaktion. Ändern sich Verarbeitungsbedingungen während des Putzauftrages und der Erhärtungsphase, kann es zu Farbungleichheiten kommen. Deshalb empfehlen wir einen Egalisationsanstrich mit Primasil oder CarboSol Fassadenfarbe im Farbton des Capatect SI- oder MK-Strukturputzes (Capatect Verarbeitungsanleitung).

Unsere Qualität

Ein Dämmsystem soll keine Investition für 20 oder 30 Jahre, sondern vielmehr für die Lebensdauer Ihres Hauses sein!

In unseren Wärmedämm-Verbundsystemen steckt die Erfahrung von über 50 Jahren Entwicklungsarbeit.

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Arbeitszeit

Monday- Friday: 9:00am-10:00pm

Saturday: 10:00am-6:00pm

Sunday: 11:00am-6:00pm

Heizkosten

Die jährlichen Heizkosten lassen sich durch gute Dämmung des Wohnhauses drastisch reduzieren – dabei wird auch noch der Wohnkomfort gesteigert.

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